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#Abdichten – Ist bei Ihnen noch alles Dicht?

1. Arbeitsraum schaffen: Mieten Sie bei MIETPARTNER einen Bagger mit ausreichender Grabtiefe und legen Sie die feuchten Wände frei, bis knapp unterhalb der Bodenplatte. In der Nähe von vielbefahrenen Straßen kann es zu Erschütterungen kommen, daher empfiehlt es sich evtl. Stützbalken anzubringen.

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Schritt 2 – Ausrunden der Hohlkehle
© Fränkische Rohrwerke

2. Untergrund Vorbereitung: Säubern Sie das abzudichtende Mauerwerk so, dass keine losen Teile mehr anhaften (Fugen evtl. auskratzen). Bei tiefen Fugen oder großen Unebenheiten empfehlen wir PCI Polyfix Plus L zum Ausbessern. Mit diesem Schnellzementmörtel wird auch die wasserdichte Hohlkehle erstellt. Das ist wichtig, damit im Anschlussbereich zwischen Mauerwerk und Bodenplatten keine Nässe eindringt.

Tipp: Zum Ausrunden der Hohlkehle kann ein 100-er KG-Rohrbogen (Hart-PVC für Abwasserleitungen) oder eine Rundkelle verwendet werden.

3. Grundierung des Untergrunds: Bevor Sie mit dem Auftrag der Dickbeschichtung beginnen, ist es wichtig den Untergrund zu grundieren. Auf allen Untergründen – außer auf Beton – wird PCI Pecimor F mit Wasser verdünnt verwendet. Für Betonuntergründe verwenden Sie PCI Betongrund. Zur sicheren Funktion muss nass in nass gearbeitet werden, d.h. dass direkt nach dem Auftrag der Grundierung die Spachtelung der Dickbeschichtung erfolgen muss.

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Schritt 3 – Grundierung des Untergrunds
© Fränkische Rohrwerke

4. Übergang zum Sockelbereich: Damit keine Feuchte durch Spritzwasser oder aufgestautes Oberflächenwasser in den Untergrund eindringt, ist es wichtig diesen Bereich mit einer Dichtschlämme – vor dem Auftrag der Dickbeschichtung – zu schützen. Hier eignet sich das Produkt PCI Barraseal oder PCI Barraseal Turbo. Der Sockelputz muss wasserdicht und nicht kapillar saugend sein. Andernfalls muss zum Schutz vor Durchfeuchtung des Sockels zusätzlich eine Putzabdichtung vorgesehen werden, die bis 5 cm über OKG geführt wird.

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Schritt 5 – Durchführungen und Dehnfugen
© Fränkische Rohrwerke

5. Durchführungen und Dehnfugen: Auf diese Stellen ist besonders zu achten, da bei Verarbeitungsfehlern Näße am Schnellsten ins Hausinnere wandern kann. Verwenden Sie bei Dehnfugen das Spezialband Pecitape 250 welches Sie in die Dickbeschichtung einbetten. Bei Rohrdurchführungen sollte unbedingt darauf geachtet werden das Sie den Übergang zum Rohr kehlenartig ausbilden. Im Lastfall 6 (aufsteigendes Sickerwasser und von außen drückendes Wasser) werden Flanschkonstruktionen, wie z. B. Los-Festflansche eingesetzt, über die sie auch unsere Fachberater informieren können.

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Schritt 6 – Dickbeschichtung auftragen
© Fränkische Rohrwerke

6. Dickbeschichtung auftragen: Jetzt kann die Dickbeschichtung Pecimor aufgetragen werden. Diese wird mit einer rostfreien Glättekelle in 2 Schichten aufgetragen und sollte am Ende für den Lastfall 6 eine Mindesttrockenschichtdicke von 4mm aufweisen, um der DIN18195 gerecht zu werden. Gemäß DIN 18195 wird im Lastfall 6 in die erste Abdichtungslage PCI Gewebebahn eingebettet. Vermeiden Sie starke Sonneneinstrahlung.

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Trennschicht zum Erdreich anbringen
© Fränkische Rohrwerke

Nachdem die Beschichtung getrocknet ist, muss eine Trennschicht (DIN18195) zum Erdreich angebracht werden. Hier kann man energetisch wirksame Perimeterdämmplatten z. B. Styrodur verwenden, die mit Perimeterdämmkleber vollflächig auf die Dickbeschichtung verklebt werden. Dafür eignen sich die Produkte Pecimor DK oder Pecimor 2K. Damit die Dämmung auf Jahre wirksam bleibt, sollten Sie auf die Perimeterdämmung einen Grundmauerschutz auftragen. Bitte verwenden Sie hier keine einfache Noppenbahn sondern entweder bei Perimeterdämmung die Noppenbahn Terrax oder wenn keine Perimeterdämmung erforderlich ist das Produkt GEO Drain Quattro.

Als Nächste folgt die Drainage. Lesen Sie hierzu mehr…

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