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Schritt für Schritt zur neuen Terrasse

titelbildTerrasse mit Keramikelementen anlegen – Leicht gemacht

Platten aus Feinsteinzeug sind Belagsmaterialien, mit denen sich hochwertige und optisch ansprechende Flächen in Ihrem Garten gestalten lassen. Sie zeichnen sich durch oft große Flächenabmessungen und verhältnismäßig geringe Dicken (ca. 2 cm) aus. Ein Regelwerk für die Verlegung im Außenraum gibt es bislang allerdings nicht. Bei einer Sand- oder Splittverlegung können sich die Platten auf der Bettung bewegen. Unebenheiten im Belag und möglicherweise Belagsschaden sind die Folge. Doch wie verlegen Sie diese Platten, damit sie auch in vielen Jahren noch ansprechend sind? Hierfür bieten sich die Produkte von tubag an!

1. Abstecken der Fläche mit Schnureisen und Maurerschnur, alternativ mit Markierspray.

Hierfür brauchen Sie:

2. Ausheben der Fläche mit Spaten/ Schaufel oder Minibagger.

Hierfür brauchen Sie:

Heben Sie die Fläche aus und bereiten das Erdplanum anschließend so vor, dass es gut verdichtet und mit einem Gefälle zwischen 1,5-3 % die Tragschicht aufnehmen kann.

Hierfür brauchen Sie:

033. Die Seitenbegrenzungen werden mittels Pflastersteinen oder aber auch Randsteinen erstellt. Stecken Sie hierfür mit Schnureisen und Maurerschnur den Höhenverlauf der Pflastersteine ab. Diese werden in Magerbeton gesetzt. Unter dem Randstein sollten ca. 5 cm Beton. Die Seiten werden in einem Winkel von ca. 45 Grad mit dem Magerbeton abgestützt.

Hierfür brauchen Sie:

  • Beton Estrich 2,86 €/Sack C20/25 40 kg/Sack, (kg = 0,07 €)
  • oder Fertigbeton/Frischbeton aus einer unserer Betontankstellen in Alfter, Rheinbach, Godesberg, Königswinter, Köln-Zollstock oder Zülpich ab 119,95 €/cbm
  • Fäustel 11,95 €/Stück 1.250 g mit Gummi

4. Weil die Materialien sehr dicht sind und an den Seitenflanken sehr glatte Oberflächen aufweisen, liegt die Lösung in einer optimalen Haftung zwischen wasserdurchlässigem Verlegemörtel und Plattenunterseite. Optimale Ergebnisse werden durch die Verwendung der speziell eingestellten Haftschlämme tubag TNH-flex in Kombination mit einem leistungsfähigen Bettungsmörtel erzielt. Als Bettungsmörtel eignen sich die Produkte tubag TDM oder TGM, die Sie mit einem Mörtelmischer anrühren können und mit einer Richtlehre sauber abziehen können.

055. Verlegen Sie nun die Platten. Unter Verwendung eines Gummihammers werden die Keramikelemente / Feinsteinzeugplatten leicht angeklopft. Dabei sind die Flächen mit Bewegungsfugen zu unterteilen. Im Anschluss an feste Bauteile oder an aufgehenden Wänden ist eine ausreichende Bewegungsfuge ebenfalls anzulegen. Verlegen Sie zunächst nur ganze Platten und schneiden die Platten erst zum Schluss, um die Lücken im Belag zu schließen.

066. Kehren Sie nun z.B. mit tubag PFK Pflasterfugenmörtel die Fugen ein. Der Pflasterfugenmörtel wird wie ein normaler Fugensand mit reichlich Wasser eingeschlämmt. Zusammen mit seiner feinen Körnung lassen sich dadurch Fugen ab 2 mm füllen. Ab 3 mm Fuge kann auch eine feste Fuge z.B. Pflasterfugenmörtel Bauspar verwendet werden.

Der Einkehrvorgang muss bei Bedarf mehrmals wiederholt werden und kann durch Einschlämmen mit dem Gartenschlauch optimiert werden. Bitte beachten Sie, dass evtl. bei einer festen Verfugung auf ungebundenen Untergründen durch Setzung die Fugen aufreissen können.

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