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Zentrale Koordination für dezentrales Funktionieren

Zentrale Koordination für dezentrales Funktionieren

Peter Sappert (links) und Thomas Raab sind Chefs von extrem professionellen Abteilungen, die Fassbender Tenten zum führenden Unternehmen für Baustoffe im Rheinland gemacht haben. (Foto: Jörg Wild)
Peter Sappert (links) und Thomas Raab sind Chefs von extrem professionellen Abteilungen, die Fassbender Tenten zum führenden Unternehmen für Baustoffe im Rheinland gemacht haben. (Foto: Jörg Wild)

Bei Fassbender Tenten liegen Verantwortlichkeiten in extrem kompetenten Händen

Von Jörg Wild

Zentrale Steuerungen oder dezentrales Management sind oft kontrovers diskutierte Themen. Nicht so beim Baustoffhändler Fassbender Tenten, wo die Hierarchien klar verteilt sind. Gleichzeitig greifen viele Prozesse wie ein gut geöltes Räderwerk in einander. So funktioniert das Familienunternehmen trotz seiner Vielfältigkeit als erfolgreicher und zuverlässiger Betrieb.

Thomas Raab ist ein überaus freundlicher und ruhiger Mann, der haargenau weiß, was er zu tun hat. Als Geschäftsführer für den Bereich Einkauf ist er verantwortlich dafür, dass die großen Mengen an Baustoffen, die Fassbender Tenten immer auf Lager hat, zur richtigen Zeit am richtigen Ort vorhanden sind. „Das war gerade während des Corona-Lockdowns im Frühjahr wirklich eine Herausforderung“, erzählt Raab. Unzählige Menschen hatten Zeit und Gelegenheit, ihre Häuser und Wohnungen umzubauen. Da standen die Baufirmen mit ihren Bestellungen im wahrsten Sinne des Wortes Schlange. „Ich habe mich manchmal gefragt, wo der ganze Betonestrich geblieben ist. Das war so was wie das Klopapier des Baustoffhandels“, sagt der Chef-Einkäufer schmunzelnd.

Da macht es sich bezahlt, dass der Baustoff-Großhändler über ein vorzügliches Netzwerk von lang gepflegten, zuverlässigen und meist lokalen Zulieferfirmen hat. Die Region rund um Andernach beispielsweise ist eine Goldgrube für Bimssteine, Mörtel, Zement und Kies. „Solche kurzen Beschaffungswege sind wichtig für schnelle und flexible Lieferungen und auch fürs Klima, das uns sehr am Herzen liegt“, ergänzt Firmeninhaber Christian Fassbender.

Enorm viel Wert legt Fassbender Tenten auf den zentralen Einkauf. „Wir haben in unseren 12 Niederlassungen 12 Läger“, erklärt Fassbender. „Aber nur eine Lagerstrategie. Wenn ein Kunde in einer Filiale etwas braucht, was wir dort nicht vorrätig haben, kommt die Lieferung aus einer anderen Filiale umgehend dort hin.“ Insgesamt 50.000 qm Lagerfläche, die etwa sieben Fußballfeldern entsprechen, machen das möglich.

Bauelemente wie Fenster, Türen und Dachfenster lassen sich in einer Ausstellung in Zülpich begutachten –Fassbender Tenten bietet deutlich mehr als die gängigen Baustoffe. (Foto: Fassbender Tenten)
Bauelemente wie Fenster, Türen und Dachfenster lassen sich in einer Ausstellung in Zülpich begutachten –Fassbender Tenten bietet deutlich mehr als die gängigen Baustoffe. (Foto: Fassbender Tenten)

All das funktioniert nur dank erstklassiger Koordination in der Firmenzentrale. Hier kommt der kaufmännische Geschäftsführer Peter Sappert ins Spiel, „der für stringente Prozesse im Unternehmen zuständig ist“, wie Christian Fassbender anerkennend erklärt. Die Verwaltung des firmeneigenen Fuhrparks, die weitgehend beleglose Abwicklung von Ein- und Verkäufen und die Führung des durchgängig extrem professionell agierenden Personals liegt in seiner Verantwortung.

Corona war und ist auch für diesen Firmenbereich eine enorme Herausforderung. „Kein einziger unserer Mitarbeiter wurde bisher infiziert“, berichtet Sappert – ein ausgeklügeltes Personal- und Hygienekonzept habe ab der ersten Minute dafür gesorgt. So konnte Fassbender Tenten nicht nur die Krise und die gewaltigen Herausforderungen des Bestell-Booms gut überstehen, sondern sogar Gutes tun: „Wir haben über 1.200 Mund-Nasen-Schutzmasken an Stadtverwaltungen und Ärzte in unseren Standorten gespendet“, erklärt Christian Fassbender. Inzwischen bietet das Unternehmen hochwertige Plexiglas-Scheiben aus eigener Produktion an, mit denen auch andere Firmen ihre Büros und Verkaufsflächen der neuen Realität anpassen können. „Denn Corona wird auch mit einem Impfstoff ein Teil unseres Lebens bleiben“, meint der Inhaber.

Veröffentlicht im General-Anzeiger Bonn vom 27.08.2020

 

 

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