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Baumaterial und Werkzeug für Profis

Baustoffe für Jedermann: Baumaterial und Werkzeug für Profis

Zwei Generationen, die das Familienunternehmen Fassbender Tenten in den letzten Jahren geprägt haben: Christian Faßbender mit seinen Eltern Paul und Margret Faßbender. Foto: FassbenderTenten_6338/Jörg Wild
Zwei Generationen, die das Familienunternehmen Fassbender Tenten in den letzten Jahren geprägt haben: Christian Faßbender mit seinen Eltern Paul und Margret Faßbender. Foto: FassbenderTenten_6338/Jörg Wild

Fassbender Tenten liefert die Baustoffe und Arbeitsmaterialien für Bau-Profis und „Profi-Kunden auf Zeit“.

Von Jörg Wild

Es gibt diese Firmen, die erkennt man schon von ganz weit am Logo, bevor man die Schrift darin gelesen hat. Fassbender Tenten zählt im Rheinland sicher dazu, denn das Unternehmen hat eine lange und sehr erfolgreiche Tradition in der Region. Und es gehört zur Baustelle wie Hammer, Kelle und Schubkarre.
Wie lange es die Firma denn schon gibt, die auf eine „lange Tradition zurückblickt“, ist eine dieser typischen Journalistenfragen. Paul Faßbender zögert keine Sekunde und sagt: „Seit 1620!“ Der Schalk sitzt dem Senior-Chef Paul Faßbender im Nacken, aber die Aussage stimmt. Denn bis zu diesem Jahr lässt sich die Familiengeschichte zurückverfolgen, die bis in die 1930er Jahre als Zimmermänner tätig waren. Dann nutzte Christian Faßbender sen., Vater von Paul Faßbender, einen beträchtlichen Lottogewinn, um einen Umschlagplatz für Holz und Zement zu gründen.
Damit begann der stetige Aufstieg des Unternehmens, das 1992 die Firma Tenten erwarb, die bis heute im Firmennamen präsent ist. Seit 1980 ist die Familie Faßbender auch Franchise-Nehmer der Heimwerker-Märkte OBI – und hat damit den Sprung in den Einzelhandel getan. Sehr erfolgreich und zukunftsweisend war dieser Schritt, wie die Firmendaten belegen: An vier Standorten in der Region liegen Fassbender Tenten und OBI auf dem gleichen Areal. Bauprofis und Hobby-Heimwerker begegnen sich nicht nur auf dem Parkplatz, sondern auch im jeweiligen Markt – und damit geht der Austausch über die vorzügliche Beratung hinaus, für die beide Firmen stehen.

Christian Faßbender, der gemeinsam mit seinem Bruder Thomas, welcher leider 2017 verstorben ist, das Unternehmen weiterentwickelt hat, legt viel Wert auf den Begriff „Familienunternehmen“. Zurecht ist er stolz auf die Entwicklungen, denn „800 Arbeitsplätze entlang der Rheinschiene, dazu 20.000 ständig verfügbare Lagerartikel bei Fassbender Tenten und 45.000 bei OBI“ – das alles sind Zahlen, hinter denen eine extrem gute Organisationsstruktur und ständige Re-Investitionen stecken.
Und auch die Kunden sind ganz offensichtlich von dem Konzept angetan: Alleine OBI zählt an den insgesamt fünf Standorten 1,5 Millionen Besucher, die sich mit Pflanzen, Bad-Zubehör, Werkzeug, Tapeten, Holz, Steckdosen und vielem, vielem mehr eindecken. Bei Fassbender Tenten stehen dagegen die Bau-Profis und die „Profi-Kunden auf Zeit“ im Baustoff-Drive-In. Meist wissen sie sehr genau, was sie wollen, haben die Waren bestellt und bezahlt, und während die Lager-Mitarbeiter das Material in die Autos packen, bleibt oft Zeit für einen Austausch.

Oder sie werfen einen Blick auf die Geräte, die MIETPARTNER bereithält. Diese Dienstleistung von Fassbender Tenten bietet vom Bohrhammer über die Motorsäge bis hin zum Bagger alles, was an einer Baustelle benötigt wird. Profis, die ihre Mitarbeiter kurzfristig ausrüsten müssen oder Häusle-Renovierer leihen sich hier das Spezialwerkzeug.

Blick in die Verkaufsräume der Filiale Rheinbach – vom Profiwerkzeug über den Sack Zement bis hin zum Miet-Bagger ist hier alles erhältlich, was eine Baustelle braucht. Foto: Jörg Wild
Blick in die Verkaufsräume der Filiale Rheinbach – vom Profiwerkzeug über den Sack Zement bis hin zum Miet-Bagger ist hier alles erhältlich, was eine Baustelle braucht. Foto: Jörg Wild

Und so zeigt sich nach und nach immer mehr, warum das Logo von Fassbender Tenten im Rheinland derartig bekannt ist: Dahinter steckt ein Familienunternehmen, das seinen Zielen treu bleibt und solide wirtschaftet, das sich aber ständig weiterentwickelt und auch vor Großprojekten nicht zurück schreckt. Ein schönes Beispiel dafür ist der Neubau des Tenten-Carré an der Bornheimer Straße in Bonn-Nord. Das ehemalige Thyssen-Gelände beherbergt inzwischen nicht nur den Baustoffhandel und den riesigen zweistöckigen OBI-Heimwerkermarkt mit dem höchsten Gartencenter der Stadt, sondern auch ein Ärztehaus, 35 Wohneinheiten und einen großen Lebensmittelmarkt.

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Veröffentlicht im General-Anzeiger Bonn vom 25.06.2020

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