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KKrämer Racing mit 4 Rennwagen am „Ring“

Teamchef Karsten Krämer bei der Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen
Teamchef Karsten Krämer bei der Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen

Am 29.08.2020 fand mit dem ROWE 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen der 5. Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie (LNS) statt. Der Rennstall KKrämer Racing aus Bergisch Gladbach rund um Teamchef Karsten Krämer reiste mit vier Rennwagen und internationaler Fahrerbesetzung in die Eifel, um das 6-Stunden-Rennen als Generalprobe für das Ende September stattfindende 24-Stunden-Rennen zu nutzen.

Der Porsche 718 Cayman GT4 CS (Klasse Cup3) mit Krämer (Bergisch Gladbach), Veremenko (RUS), Tönges (Bell) und Kloft (Zehnhausen) am Steuer startete mit Veremenko perfekt ins Rennen. Karsten Krämer konnte im 2. Stint weitere Plätze gut machen und übergab auf Platz 2 liegend das Steuer. Nach einem Defekt am Lenkradverschluss konnte der Cayman nur noch im Automatikmodus gefahren werden und beendete schlussendlich auf Platz 7 liegend das Rennen.

Die Ginetta G55 GT4, mit den Fahrern Brunot (USA), Gabler (USA), White (GB) und Lehner (Nümbrecht) in der Klasse SP10 startend, verunfallte nach einem tollen Auftritt 3 Stunden vor Schluss bei rund 170 km/h aufgrund eines Reifendefekts im Bereich „Kallenhardt“. Jean-Francois Brunot konnte mit 4 Rippenbrüchen und einem Fußbruch nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus am Abend wieder verlassen.

Der BMW 325i E90 mit der Besatzung Allwood (GB), Lehner (Nümbrecht) und Sokolovskiy (Düsseldorf) aus der Klasse V4 hatte nach einen Dreher bei über 200 km/h im Bereich „Schwedenkreuz“ die Tankentlüftung beschädigt und musste das Rennen vorzeitig beenden.

Ohne Probleme lief das 4. Fahrzeug, der Porsche Cayman GT4 CS (Klasse CUP3), bis zum Ende durch. Die Fahrer Cramer (Delbrück), Baumann (Sonnenbühl), Gabler (USA) und Krämer (Bergisch Gladbach) freuten sich über einen 9. Platz in der stark umkämpften Klasse.
Karsten Krämer nach dem Rennen: „Glück im Unglück hatte unser Fahrer aus den USA mit relativ glimpflichen Verletzungen. Der Schock des Unfalls saß uns in den Gliedern. Wir hoffen, dass es im 24h-Rennen wieder alles gut verläuft. Mit der Leistung des gesamten Teams sind wir sehr zufrieden, auch fahrerisch sind wir für die 24h perfekt vorbereitet.

Text und Bild: Bernd Hofmann

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